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Aktuelles
18.07.2018

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 21. August

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach.

Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung. Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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05.07.2018

Klangschalenmeditation -¬ Ein Wegbegleiter im Alltag

Betreuungsassistentin in der Alltagsbegleitung Stephanie Dingeldein bei einer wohltuende Klangschalenmeditation mit Resi Immig

Seit etwa drei Jahren werden im Haus St. Josef Klangschalen für die Bewohnerinnen  und Bewohner zur Meditation eingesetzt. Sie erfreut die Teilnehmer mit angenehmen Klängen, die als Einzel- und Gruppenaktivierungen täglich angeboten werden.

Der Klang der Klangschale berührt Menschen und  bringt sie in die Ruhe und in eine anschließende Entspannung. Beim Anschlagen der Schale werden Schallwellen freigesetzt, die sich auf den Körper des Klienten übertragen und  als eine angenehme Vibration  wahrgenommen werden.

Rüdiger Heins ist Leiter der sozialen Betreuung und hat die Klangschalenmeditation eingeführt. Das tägliche Angebot, Rüdiger Heins wird dabei von den Betreuungsassistentinnen der Alltagsbegleitung unterstützt, wird in allen Wohngruppen im Haus eingesetzt. Er ist sehr begeistert über die Rückmeldungen der zufriedenen Bewohner: „Oft rufen mir die Senioren nach der Meditation zu, wie schön es ist! Der Klang wird als Berührung empfunden und diese akustische Berührung ist häufig ein Schlüssel zum gemeinsamen Gespräch.“
 
 

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20.06.2018

Ein Besuch in der Töpferei Struthof im Soonwald

Mitte Juni besuchten einige Bewohner mit Betreuern des Hauses St. Josef die Töpferei Struthof in Münchwald. Dort betreibt Albert Wingenter (65) den Familienbetrieb in der sechsten Generation. Bereits 1840 kamen die ersten Vorfahren des Keramikmeisters aus Zemmer bei Trier in den Soonwald, um dort mit dem Töpfern den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. „Das Töpfern macht mir sehr viel Freude, mit allen Höhen und Tiefen …“, berichtet Albert Wingenter seinen Besuchern aus Bad Kreuznach, die interessiert dem Meister zuhören.

Aufrecht sitzt Albert Wingenter vor seiner Töpferscheibe und formt aus einem Klumpen Ton mit geschickten Handgriffen eine filigrane Vase, die, wenn sie im Gasofen gebrannt wurde, für Blumenschmuck bestens geeignet ist. Eine Bewohnerin ist begeistert: „Das ich das noch erleben darf, ein Töpfer bei seiner Arbeit!“ Der Ausflug in den Soonwald wurde von Rüdiger Heins, dem Leiter der Sozialen Betreuung im St. Josef, organisiert. In Anschluss an die Demonstration des Handwerkermeisters wurde auf dem Hof der Töpferei gepicknickt. Danach konnten die Besucher sich im Ausstellungsraum der Töpferei umsehen und Keramikwaren erwerben.

Albert Wingenter wird wohl der letzte Töpfer im Struthof sein, seine drei Kinder, die studiert haben und nicht mehr im Soonwald leben, haben kein Interesse daran, den Familienbetrieb weiterzuführen. Albert Wingenter schaut etwas verlegen seine Besucher aus Bad Kreuznach an und sagt dann: „Die Töpfer haben es heute sehr schwer, eine Familie kann man damit nicht mehr ernähren“.         

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20.06.2018

Wasser = Leben

Jeden 3. Dienstag im Monat findet im Haus St. Josef in der Hausgemeinschaft 2 im Erdgeschoss ein Wortgottesdienst  speziell für dementiell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner statt.
Bruder Roman Maria, Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz und in der Seelsorge im St. Josef tätig, hat diesen besonderen Gottesdienst konzipiert, zu dem auch alle anderen Bewohner natürlich herzlich eingeladen sind.  Dabei bilden die Teilnehmer  einen Kreis, wodurch sie sich als Gemeinschaft erleben können. In der Mitte steht eine Duftschale mit Kerze, die von Allen gut wahrgenommen werden kann.  Spätestens, wenn das Licht gedämpft wird und das Glockengeläut einsetzt, breitet sich eine entspannende Atmosphäre  aus. Bruder Roman Maria hält seine Lesung mit vielen sinnbildlichen Vergleichen zum anschaulichem Verständnis und Wahrnehmung. Eine leise Hintergrundmusik und die Klänge seiner indianischen Flöte runden diesen besonderen Wortgottesdienst ab.
Der Gottesdienst im Juni stand unter dem Motto ,,Wasser = Leben“ , dabei erhielt jeder Gottesdienstbesucher ein Kreuz mit Wasser auf die Stirn gezeichnet zur Erinnerung an seine Taufe. Dieser Gottesdienst der besonderen Art beeindruckt alle Bewohner gleichermaßen, ob dement oder nicht. Er bleibt in Erinnerung und regt zum mentalen Verweilen an.

Alle  freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.

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17.05.2018

Gesprächskreis Demenz am 19. Juni: „Talk im Park“

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt.
Zu diesem Junitermin trifft sich die Gruppe ausnahmsweise in „Silvias Elisabethen Quelle“ im Bad Kreuznacher Kurpark in der Kaiser-Wilhelm-Straße.
Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen.

Für diesen besonderen Termin ist eine Anmeldung bis zum 13. Juni erforderlich beiIrini Langensiepen, (0671) 372-1304  oder Irini.Langensiepen@infobuero-demenz.de.

Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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26.04.2018

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 15. Mai

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung.

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26.04.2018

11. Kinoveranstaltung zum Thema Demenz: „Leuchten der Erinnerung

Experte Prof. Dr. Andreas Fellgiebel, Landrätin Bettina Dickes, Irini Langensiepen vom Infobüro Demenz und Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, (v.l.n.r.) freuten sich über den ausverkauften Kinosaal und das große Interesse des Publikums

Bereits zum 11. Mal  veranstalteten die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Kooperation mit dem Cineplex Bad Kreuznach die Kinoveranstaltung zum Thema Demenz.

Der brandaktuelle Hollywood-Film „Leuchten der Erinnerung“ zeigt die Geschichte von zwei Menschen, die am Ende ihres Lebens, gegen den Rat der Ärzte und den Willen der eigenen Kinder, eine Reise in die Vergangenheit unternehmen. Donald Sutherland und Helen Mirren berühren in ihren Rollen als Demenzkranker und Tumorpatientin und stellen dieses schwierige Thema mit viel Tiefgang und einem Schuss Humor dar. 

Für Irini Langensiepen, Leiterin des Infobüros Demenz, ist diese jährliche Veranstaltung eine Herzensangelegenheit: „Leider ist Demenz immer noch ein gesellschaftliches Tabuthema. Deshalb möchten wir mit dem Kinofilm dem Thema ein Forum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen zu schaffen.“

Zuvor hatte Landrätin Bettina Dickes die Veranstaltung eröffnet und darauf aufmerksam gemacht, dass kein Grund dazu bestehe, Angst vor dem Alter zu haben: „Ich kenne viele Einrichtungen und Pflegedienste und ich bin froh, dass Menschen bei uns auch bei Pflegebedürftigkeit gut versorgt sind.“

Im Anschluss an den Film stellte sich Professor Dr. Andreas Fellgiebel den Fragen des Publikums. Als Chefarzt der Gerontopsychiatrischen Abteilung im Landeskrankenhaus der Rheinhessenfachklinik Alzey, Leiter der Gedächtnisambulanzen in Mainz und Alzey sowie Leiter des Forschungsschwerpunktes Altern, Neurodegeneration und Demenz verfügt er über langjährige Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken. „Ich kann nur dafür werben, sich frühzeitig der möglichen Diagnose Demenz zu stellen. Die medikamentöse Therapie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, aber nur, wenn Patienten frühzeitig mit einer Behandlung beginnen.“

Zum Abschluss hatten die Kinobesucher die Gelegenheit, sich bei Sekt & Selters mit Experten des Infobüros Demenz, des Netzwerkes Demenz, der Alzheimer Gesellschaft RLP, des Pflegestützpunktes und des AGFA-Teams der Landeskrankenhauses Rheinhessen-Fachklinik Alzey auszutauschen. Darüber hinaus waren Kinästhetiktrainerin Antoinette Ender und die Buchhandlung Leseratte vor Ort.

Ein besonderes Dankeschön richtete Irini Langensiepen an die Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes. „Viele pflegende Angehörige könnten nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen, wenn es diese Betreuungsmöglichkeit nicht gäbe. Während wir hier gemeinsam den Film schauen, sind ihre demenzkranken Angehörigen gut betreut von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Malteser. Dafür sagen wir ein großes Dankeschön.“

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