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Aktuelles
17.09.2018

10 Jahre am neuen Standort

Bruder Bonifatius Faulhaber, Bruder Ulrich Schmitz, Joachim Domann, Einrichtungsleiter Michael Hartmann, Anne-Hilde Ingenbrand von der Bewohnervertretung, Weihbischof Franz Josef Gebert, Helmut Ziegler und Dr. Matthias Bussmann (v. l. n. r.) freuen sich über gelungene 10 Jahre Haus St. Josef am Standort in der Mühlenstraße.

Die Altenhilfeeinrichtung „Haus St. Josef“ gibt es in Bad Kreuznach bereits seit den Sechzigerjahren: Am 19. Dezember 1964 fand der Spatenstich für das Haus in der Baumgartenstraße statt, das damals in Trägerschaft der Pfarrei Heilig Kreuz errichtet wurde. 1991 kam es dann zum ersten Trägerwechsel, als die Caritasträgergesellschaft Trier (CTT) das Haus St. Josef übernahm, bevor diese die Einrichtung dann im Jahr 2006 an die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz übergaben. 

Da am alten Standort umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig wurden, hatte der neue Träger sich dazu entschlossen, in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses St. Marienwörth einen Ersatzbau zu errichten. Am 1. Juli 2007 fand die Grundsteinlegung des Neubaus statt und bereits am 23. August 2008 konnten die Bewohner von der Baumgartenstraße in die Mühlenstraße 43 umziehen.  

Das „neue“ Haus St. Josef verfügt über 84 Plätze in 78 Einzel- und drei Doppelzimmern. Das Erdgeschoss ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen eingerichtet. Im ersten und zweiten Stock finden pflegebedürftige Bewohner die auf ihren Pflegegrad abgestimmte räumliche und pflegerische Infrastruktur vor. Im dritten Obergeschoss werden 18 Appartements für betreutes Wohnen bereitgestellt. 

„Um sieben Uhr haben wir damals mit dem Umzug begonnen und um halb drei waren schon alle Bewohner auf ihren neuen Zimmern“, erinnert sich Einrichtungsleiter Michael Hartmann und dankt in diesem Zug auch nochmals den zahlreichen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen für ihre Unterstützung beim Umzug. „Der Neustart am Standort in der Mühlenstraße war für uns ein Sprung in ein Abenteuer, weil sich nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich danach einiges getan hat.“ 

Denn mit dem modernen Gebäude änderte sich auch das Konzept der Einrichtung hin zu einem Hausgemeinschaftsmodell. Hier leben Bewohner in familienähnlichen Strukturen zusammen und neben den examinierten Pflegekräften sorgen Alltagsbegleiter für die Strukturierung der Tagesstruktur und sind feste Ansprechpartner für die Bewohner in der Gruppe. 

„Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege folgen einer ganz besonderen Berufung Gottes“, zeigte auch Weihbischof Franz Josef Gebert in seiner Predigt während des Festgottesdienstes auf. „Diese Berufung bringt jeden Tag Früchte, indem Pflegekräfte mit Kopf und Herz und Hand für die Menschen da sind, die im Haus St. Josef leben.“ 

Nach dem Gottesdienst am vergangenen Samstag fand bei herrlichem Wetter das Sommerfest des Hauses St. Josef im Hof zwischen Krankenhaus und Altenhilfeeinrichtung statt. Das Organisationsteam hatte ein buntes Programm mit  dem Musikverein Bretzenheim, der Winzertanzgruppe Bingen, dem Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim und den „Clowns mit Herz“ zusammengestellt.   

„Wir sind sehr glücklich, dass wir den Tag heute in dieser Form mit Weihbischof Franz Josef Gebert, unseren Mitarbeitern, Bewohnern und so vielen Gästen begehen können“, freut sich Bruder Bonifatius Faulhaber, Vorstandsvorsitzender der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz. „Das Haus St. Josef war eines der ersten, in dem wir das Hausgemeinschaftsmodell umgesetzt haben. Mittlerweile kommt dieses Konzept in all unseren Altenhilfeeinrichtungen zum Einsatz, da es in unseren Augen die bestmögliche Betreuungsform darstellt.“

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29.08.2018

Begegnungen im Quartier Pariser Viertel zwischen Alt und Jung

Falkner Michael Hoffmann mit Uhu Emily im Altenheim St. Josef

Rüdiger Heins, Leiter der sozialen Betreuung im Haus St. Josef, hat guten Kontakt im Pariser Viertel rund um die Altenhilfeeinrichtung St. Josef und Krankenhaus St. Marienwörth. Wichtig ist ihm auch die Vernetzung mit den jeweiligen Kindertagesstätten und Begegnungen zwischen Alt und Jung. Im Herbst wird es drei Aktionen geben, zu denen auch verschiedene Tiere "zu Besuch" sein werden.

19. September, ab 15:00 Uhr: Kinder der Kindertagesstätte Stromberger Straße besuchen die Bewohner im Erdgeschoss. Ein Island Pferd wird die Begegnung abrunden, Treffpunkt Terrasse.

26. September, ab 15:00 Uhr: Kinder der Kindertagesstätte Planiger Straße besuchen die Bewohner auf der Etage 1. Zwei Esel werden ebenfalls zu Besuch sein und natürlich treffen sich dazu alle auf der Terrasse im Erdgeschoß.

11. Oktober, ab 10:00 Uhr: Kinder der Kindertagesstätte Gensinger Straße besuchen die Bewohner auf der Etage 2. Zwei Uhus werden auch dabei sein.

Im Anschluss sitzen die Senioren und Junioren bei gebackenen Waffeln, Kakao und Saftgetränken zusammen und plaudern über das Erlebte.

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29.08.2018

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 18. September

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach.

Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung. Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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23.08.2018

„Die Zeit verging wie im Flug“ – Ausflug in den Schmetterlingspark

Pastor Josef Winkler, Bewohner des Hauses St. Josef, beobachtet Schmetterlinge bei der Nahrungsaufnahme

Eine Besuchergruppe des Hauses St. Josef besuchte im August den Schmetterlingspark in Bendorf-Sayn.

Eingebettet im romantischen Schlosspark von Sayn mit alten Baumriesen, Teichen und Bächen liegt der Garten der Schmet­terlinge. 1987 wurde dieses kleine exotische Paradies, das in zwei Glaspavillons untergebracht ist, von Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet.

Die Auszeit vom Alltag hatte sich gelohnt, denn schon nach wenigen Augenblicken im Garten der Schmetterlinge wirkten die Teilnehmer der Besuchergruppe wie verzaubert. Ihre Augen verfolgten das bunte Treiben der farbenfrohen Schmetterlinge, die um sie herumschwärmten. „Ist das schön hier “, rief eine Bewohnerin spontan mit ausgebreiteten Armen und einem Lächeln auf dem Gesicht.  

Zwischen Bananen, Hibiskus und anderen tropischen Pflanzen wandelten die Gäste aus Bad Kreuznach, umflattert von bunten Schmetterlingen, durch die tropischen Gewächshäuser. Zwergwachteln mit nur hummelgroßen Küken, Schildkröten, bunte tropische Finken und der geheimnisvolle Grüne Leguan sind weitere Einwohner des Gartens der Schmetterlinge.

Für die Bewohner des Hauses St. Josef war dieser Besuch im Schmetterlingsgarten ein ausgesprochen erlebnisreicher Tag. „Die Zeit verging viel zu schnell“, so eine Bewohnerin, die ihre Freude nicht zurückhalten konnte.  

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15.08.2018

10 Jahre am neuen Standort

Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 23. August 2008, zogen die Bewohner des Hauses St. Josef vom alten Standort in der Baumgartenstraße in ihr neues Zuhause in die Mühlenstraße 43 um. Deshalb steht das diesjährige Sommerfest der Einrichtung in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Am Samstag, 1. September 2018, um 10 Uhr startet die Jubiläumsveranstaltung mit einem Festgottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert in der Kapelle von St. Marienwörth (Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach). Anschließend gibt es im und ums Haus St. Josef ein buntes Programm mit dem Musikverein Bretzenheim, der Winzertanzgruppe Bingen, dem Bewohnerchor des Hauses St. Josef, dem Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim und vielen weiteren Programmpunkten. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Träger, Einrichtungsleiter und Mitarbeiter laden herzlich zum Sommerfest ein.

Der Bau des alten Haus St. Josef startete 1964 am Standort in der Baumgartenstraße. Träger der Einrichtung war die Pfarrei Heilig Kreuz, während die pflegerische Betreuung des Hauses von den spanischen Josefsschwestern der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geleistet wurde. 1991 übernahm dann die Caritasträgergesellschaft Trier (CTT) das Haus St. Josef, bevor diese es dann wiederum im Jahr 2006 an die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz übergab.

Das „neue“ Haus St. Josef verfügt über 84 Plätze in 78 Einzel- und drei Doppelzimmern. Das Erdgeschoss ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen eingerichtet. Im ersten und zweiten Stock finden pflegebedürftige Bewohner die auf ihren Pflegegrad abgestimmte räumliche und pflegerische Infrastruktur vor. Im dritten Obergeschoss werden 18 Appartements für betreutes Wohnen bereitgestellt.

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18.07.2018

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 21. August

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach.

Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung. Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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05.07.2018

Klangschalenmeditation - Ein Wegbegleiter im Alltag

Betreuungsassistentin in der Alltagsbegleitung Stephanie Dingeldein bei einer wohltuende Klangschalenmeditation mit Resi Immig

Seit etwa drei Jahren werden im Haus St. Josef Klangschalen für die Bewohnerinnen  und Bewohner zur Meditation eingesetzt. Sie erfreut die Teilnehmer mit angenehmen Klängen, die als Einzel- und Gruppenaktivierungen täglich angeboten werden.

Der Klang der Klangschale berührt Menschen und  bringt sie in die Ruhe und in eine anschließende Entspannung. Beim Anschlagen der Schale werden Schallwellen freigesetzt, die sich auf den Körper des Klienten übertragen und  als eine angenehme Vibration  wahrgenommen werden.

Rüdiger Heins ist Leiter der sozialen Betreuung und hat die Klangschalenmeditation eingeführt. Das tägliche Angebot, Rüdiger Heins wird dabei von den Betreuungsassistentinnen der Alltagsbegleitung unterstützt, wird in allen Wohngruppen im Haus eingesetzt. Er ist sehr begeistert über die Rückmeldungen der zufriedenen Bewohner: „Oft rufen mir die Senioren nach der Meditation zu, wie schön es ist! Der Klang wird als Berührung empfunden und diese akustische Berührung ist häufig ein Schlüssel zum gemeinsamen Gespräch.“
 
 

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