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Aktuelles
27.06.2017

Infobüro Demenz schult ehrenamtliche Helfer

Einrichtungsleiter von den Häusern Maria Königin und St. Josef, Michael Hartmann (6. V. links) und Leiterin des Infobüro Demenz, Irini Langensiepen (16. v. links) inmitten der Ehrenamtsgruppe

Der Einladung von Einrichtungsleiter Michael Hartmann war Irini Langensiepen vom Infobüro Demenz sehr gerne gefolgt und hatte Ende Juni einen informativen Nachmittag mit Vortrag und Austausch vorbereitet. Zu diesem Nachmittag waren 15 ehrenamtliche Helfer und Interessierte aus den Häusern St. Josef in Bad Kreuznach und Haus Maria Königin in Kirn ins Haus St. Josef gekommen.

Vermittelt wurde vor allem ein Grundwissen über das Krankheitsbild Demenz, aber auch, Hilfestellung im Bereich der Kommunikation und des täglichen Umgangs mit erkrankten Bewohner zu geben.

Michael Hartmann, Einrichtungsleiter beider Altenhilfeeinrichtungen, erläutert: „Wir benötigen engagierte Leute, die das Thema Demenz in der Gesellschaft noch weiter enttabuisieren und in unseren stationären Einrichtungen den Menschen mit Demenz schöne und intensive Momente schenken. All dies macht unsere ehrenamtlichen Helfer aus! Daher ist es uns ein Anliegen, ihnen Inhalte mit an die Hand zu geben, welche dabei helfen, dem Betroffenen respektvoll, kompetent und auf gleicher Augenhöhe zu begegnen.“
Irini Langensiepen begleitet und berät alle Altenhilfeeinrichtungen der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und kennt auch die Herausforderungen dabei für das Ehrenamt. Sie wertschätzt das Engagement sehr und weiß, dass die ehrenamtlichen Helfer einen großen Beitrag leisten, um das Leben der Bewohner aufzuwerten: „Die zwischenmenschlichen Kontakte sind unersetzlich und ein ganz wichtiger Bestandteil im Alltag.“

Der informative und gesellige Nachmittag fand sehr großen Anklang, weitere Schulungen sind geplant.

Wer sich gerne ehrenamtlich in Form von Besuchs- und Begleitdiensten, Gestaltung von Vorlese-, Gesprächs- und Spielstunden in einem der beiden Häuser engagieren möchte, wendet sich bitte an: Einrichtungsleiter Michael Hartmann
Tel.: 0671/372-7011 oder Tel.: 06752/155-0
mail: michael.hartmann@haus-stjosef.de oder  michael.hartmann@haus-mariakoenigin.de

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14.06.2017

Gesprächskreis Demenz am 20. Juni

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein Gesprächskreis Demenz für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung.

 

weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

 

 

 

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14.06.2017

„WIR – Die Menschen von St. Josef“

Rüdiger Heins (2. v. links) und Schwester Patritia (6. v. links) und einige der „Fotomodelle“ erfreuen sich am Harfenspiel von Valerie Dohle

Das Fotoprojekt „WIR- Die Menschen von St. Josef“ wurde im vergangenen Jahr vom Leiter der Sozialen Betreuung in der Altenhilfeeinrichtung in der Mühlenstr. 43, Rüdiger Heins, ins Leben gerufen.

Alle Bewohner, Mitarbeiter, Angehörige, Ehrenamtliche und Freunde des Hauses St. Josef waren eingeladen, sich fotografisch portraitieren zu lassen.  Das Projekt hat keinen dokumentarischen Anspruch, wichtiger ist es,  die sozialen Verbindungen der Menschen in St. Josef im vertrauten Miteinander in „schwarz-weiß“, einige wenige auch farbig, einzufangen. Entstanden sind Gesichtslandschaften, die beim genauen Hinschauen in einen Dialog mit dem Bildbetrachter treten.

Bei der gut besuchten Vernissage am 12. Juni führten Rüdiger Heins und die Seelsorgerin Schwester Patritia in die Ausstellung ein, einfühlsam musikalisch begleitet von Valerie Dohle an der Harfe.

„Leben erleben“ lautet das Motto der Sozialen Betreuung, die den Alltag der Bewohner und Bewohnerinnen mit unterschiedlichen Angeboten bereichern. Rüdiger Heins hat ein buntes Programm über das gesamte Jahr 2017 ausgearbeitet mit Ausflügen in die Natur, Ausstellungsbesuchen, Konzerten und „tierischen“ Besuchern, z. B. von einem Islandpferd und Uhus.



Die Ausstellung ist vom 12. Juni  bis 1.September 2017 zu den üblichen Besuchszeiten im Foyer des Krankenhauses St. Marienwörth, Mühlenstr. 39, zu sehen.

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03.05.2017

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 16. Mai

Antoinette Ender, Kinaestheticstrainerin und Fachkrankenschwester für Intensivpflege am Krankenhaus St. Marienwörth

An Demenz erkrankte Menschen haben oft Probleme, sich körperlich zu orientieren, die innere und somit auch die äußere Balance und Bewegungsabläufe verändern sich. Kinaesthetics geht davon aus, dass Menschen neue Bewegungsmuster besonders dadurch lernen, wenn sie der Bewegung anderer Menschen folgen. Eine gemeinsame Bewegung mit vertrauten Personen bietet einen unmittelbaren Zugang. Wie dies umzusetzen ist, wird im Vortrag von Antoinette Ender, Kinaestheticstrainerin und Fachkrankenschwester für Intensivpflege am Krankenhaus St. Marienwörth, erläutert und durch praktische Übungen für den Alltag vermittelt.

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein Gesprächskreis Demenz für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach. Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung.

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27.04.2017

Boys´Day im Haus St. Josef

Bruder Roman Maria, Seelsorger, und Krankenschwester Denise Mochow vor dem Haus St. Josef mit ihren Schützlingen beim boys´day

Am diesjährigen „boys´day“ tummelten sich in der Mühlenstraße in der Altenhilfeeinrichtung Haus St. Josef und Krankenhaus St. Marienwörth, beide in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, insgesamt 16 Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren.
Schüler verschiedener Schulen aus Bad Kreuznach, Wörrstadt, Idar-Oberstein, Bingen, Meisenheim und Stromberg waren einen Vormittag lang in verschiedenen Bereichen im Altenheim und Krankenhaus unterwegs, um einen kleinen Einblick in Pflege- und pflegenahe Berufe zu bekommen. Einige Jungs waren Mitarbeitersöhne, die einmal in das Berufsumfeld ihrer Eltern reinschauen wollten.

Im Haus St. Josef hatten sich Bruder Roman Maria, Seelsorger, und Krankenschwester Denise Mochow sehr gut auf den Vormittag vorbereitet.
Nachdem sie den 5 Jungs mithilfe von Handschuhen, verschmierten, eingetrübten Brillen, Hörgeräten und Gehhilfen einige Einschränkungen im Alter nähergebracht hatten, bekamen sie einen Einblick in die Pflege. Im Anschluss wurden im benachbarten Krankenhaus St. Marienwörth die Abteilungen Physio- und Logopädie vorgestellt und der Einsatz verschiedener Hilfsmitteln ausprobiert. Nach der Stippvisite in der Notaufnahme und Schockraum waren die Jungs mit großem Eifer und Spaß dabei, sich gegenseitig einzugipsen.
Bruder Roman Maria findet den boys´day sehr wichtig: „Wir stellen an diesem Vormittag den Jungen eine ganze Palette an Berufen vor, die im Altenheim und Krankenhaus agieren. Es ist wichtig, möglichst früh die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu bewerben und wir hoffen darauf, dass sich der ein oder andere Junge zunächst zum Praktikum und dann zur Ausbildung bei uns anmeldet.“

Im St. Marienwörth machte die aufgeweckte 11-köpfige Jungengruppe zunächst einen kleinen Erste-Hilfe-Kurs. Dabei wurden sie von Agnes Baumgärtner, Gesundheits- und Krankenpflegerin, und Henrike Beier, Dipl. Medizinpädagogin, liebevoll und professionell angeleitet und hatten viel Spaß dabei. Bei Erklärungen zur stabilen Seitenlage, Puls tasten und vielem mehr fanden die Buben spielerisch den Zugang zum Thema Pflege und Fürsorge.
Nach einem kleinen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus hatten die Jungs einen Heidenspaß beim Verbände anlegen.

Nach dem intensiven Vormittag waren alle Jungs zum gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria im Krankenhaus St. Marienwörth eingeladen.

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27.04.2017

Barockmusik im Frühling

Hilde Pfeifer lauscht gespannt der klassischen Musik des Trios.

Musik vom „allerfeinsten“ aus der Barockzeit bot das Trio von Judith Biegner (Querflöte), Peter Günther (Gitarre) und Albrecht Weil (Cembalo) im 1. Kammerkonzert im Haus St. Josef.

 

Vorwiegend Werke italienischer und deutscher Meister standen  auf dem Programm.

 

Mit einer seltenen Kombination von Querflöte und Gitarre (auch mit Werken aus neuerer Zeit) begann die „Spanische Romanze“, eine sehr bekannte Melodie. „Pacoa“ aus Brasilien folgte. Der sehr bekannte „Wasserfloh“ von Branduari und dem „La Marmignotte“ wurden begeistert aufgenommen. Nach dem berühmten „Londonderry Air“  handelt das Stück „Dany Boy“.

 

Cembalo und Querflöte – ein Klassiker, den man nicht oft hört.Das berühmte Menuett aus Bachs „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“ zusammen mit dem „Prince of Denmark`s March“ begann den Reigen dieser wunderbaren Musik. „Minuetto“ von Locatelli, „Air Rondeau“ von Lalande und eine „Gavotte“ von Georg Friedrich Händel ließen die Besucher die Schönheit und das Gefühl für wunderbare Barockmusik erfahren. Georg Friedrich Telemanns „Rondeau“  und Marcello` „Allegro“ rundeten das Programm ab. 

Absoluter Höhepunkt:“ Sonate I und Allegro“ des venetianischen Meisters Giuseppe Sammartini (1693-1740), vorgetragen von Judith Biegner (Querflöte) und Albrecht Weil am Cembalo, das den Besuchern sozusagen „aus der Seele“ kam. Solche Musik hört man sehr selten.

 

Mit 3 Frühlingsliedern, bei denen alle mit Freude mitsangen, endete dieses sehr seltene Konzert.

 

„Wir sind begeistert“ und '“Dieses Konzert hat uns sehr viel Freude bereitet und verschönt unseren Alltag“, das war die Meinung der meisten Besucher. Der Konzertraum war bis den letzten Platz gefüllt – die Musiker bekamen viel Beifall und freuten sich darüber, dass sie den Zuhörern so viel Freude bereiten konnten.

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19.04.2017

Uhus im St. Josef am 11. April

Falkner Michael Hoffmann präsentiert seinen stattlichen Uhu, der sich von Bewohnerin Maria Rüttgen sogar streicheln lässt.

Gespannt erwarteten die Bewohner des Hauses St. Josef die Ankunft zweier Uhus aus dem Rheinböller Hochwildpark. Bereits eine halbe Stunde vor der Anreise der Uhus kamen einige Bewohner auf die Terrasse im Erdgeschoss, um noch einen guten Platz zu bekommen. Die Wartezeit hatte sich gelohnt, denn Falkner Michael Hoffmann wurde von seiner Assistentin Vanessa Kober begleitet, und beide hatten je einen Uhu mitgebracht. Nach einer ausführlichen Erklärung über Herkunft und Haltung der Uhus gingen Michael Hoffmann und Vanessa Kober durch die Zuschauerreihen, um so die Uhus aus nächster Nähe zu zeigen. Zuschauer und Mitarbeiter aus dem benachbarten Krankenhaus Marienwörth kamen, um die Attraktion aus der Nähe zu sehen. An den Fenstern des St. Marienwörth standen ebenfalls Menschen, die sich den Anblick der Uhus nicht entgehen lassen wollten.

Der Besuch der Uhus ist ein Mosaikstein im Jahreskonzept der Sozialen Betreuung mit dem Motto: „Leben erleben“. „Im Herbst“, so Michael Hoffmann, „werden wir das Haus St. Josef wieder besuchen.“ Mit welchen Greifvögeln er dann kommt, verrät er nicht: „Das soll eine Überraschung sein“, sagt er schmunzelnd zum Abschied.

Die Bewohner des St. Josef freuen sich bereits jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Michael Hoffmann, Vanessa Kober und ihren Greifvögeln.    

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