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Aktuelles
23.08.2018

„Die Zeit verging wie im Flug“ – Ausflug in den Schmetterlingspark

Pastor Josef Winkler, Bewohner des Hauses St. Josef, beobachtet Schmetterlinge bei der Nahrungsaufnahme

Eine Besuchergruppe des Hauses St. Josef besuchte im August den Schmetterlingspark in Bendorf-Sayn.

Eingebettet im romantischen Schlosspark von Sayn mit alten Baumriesen, Teichen und Bächen liegt der Garten der Schmet­terlinge. 1987 wurde dieses kleine exotische Paradies, das in zwei Glaspavillons untergebracht ist, von Fürst Alexander und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn gegründet.

Die Auszeit vom Alltag hatte sich gelohnt, denn schon nach wenigen Augenblicken im Garten der Schmetterlinge wirkten die Teilnehmer der Besuchergruppe wie verzaubert. Ihre Augen verfolgten das bunte Treiben der farbenfrohen Schmetterlinge, die um sie herumschwärmten. „Ist das schön hier “, rief eine Bewohnerin spontan mit ausgebreiteten Armen und einem Lächeln auf dem Gesicht.  

Zwischen Bananen, Hibiskus und anderen tropischen Pflanzen wandelten die Gäste aus Bad Kreuznach, umflattert von bunten Schmetterlingen, durch die tropischen Gewächshäuser. Zwergwachteln mit nur hummelgroßen Küken, Schildkröten, bunte tropische Finken und der geheimnisvolle Grüne Leguan sind weitere Einwohner des Gartens der Schmetterlinge.

Für die Bewohner des Hauses St. Josef war dieser Besuch im Schmetterlingsgarten ein ausgesprochen erlebnisreicher Tag. „Die Zeit verging viel zu schnell“, so eine Bewohnerin, die ihre Freude nicht zurückhalten konnte.  

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15.08.2018

10 Jahre am neuen Standort

Vor ziemlich genau zehn Jahren, am 23. August 2008, zogen die Bewohner des Hauses St. Josef vom alten Standort in der Baumgartenstraße in ihr neues Zuhause in die Mühlenstraße 43 um. Deshalb steht das diesjährige Sommerfest der Einrichtung in Trägerschaft der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ganz im Zeichen dieses Jubiläums.

Am Samstag, 1. September 2018, um 10 Uhr startet die Jubiläumsveranstaltung mit einem Festgottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert in der Kapelle von St. Marienwörth (Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach). Anschließend gibt es im und ums Haus St. Josef ein buntes Programm mit dem Musikverein Bretzenheim, der Winzertanzgruppe Bingen, dem Bewohnerchor des Hauses St. Josef, dem Gospelchor „Sacropops“ aus Waldalgesheim und vielen weiteren Programmpunkten. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Träger, Einrichtungsleiter und Mitarbeiter laden herzlich zum Sommerfest ein.

Der Bau des alten Haus St. Josef startete 1964 am Standort in der Baumgartenstraße. Träger der Einrichtung war die Pfarrei Heilig Kreuz, während die pflegerische Betreuung des Hauses von den spanischen Josefsschwestern der Allerheiligsten Dreifaltigkeit geleistet wurde. 1991 übernahm dann die Caritasträgergesellschaft Trier (CTT) das Haus St. Josef, bevor diese es dann wiederum im Jahr 2006 an die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz übergab.

Das „neue“ Haus St. Josef verfügt über 84 Plätze in 78 Einzel- und drei Doppelzimmern. Das Erdgeschoss ist speziell auf die Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Menschen eingerichtet. Im ersten und zweiten Stock finden pflegebedürftige Bewohner die auf ihren Pflegegrad abgestimmte räumliche und pflegerische Infrastruktur vor. Im dritten Obergeschoss werden 18 Appartements für betreutes Wohnen bereitgestellt.

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18.07.2018

Herzliche Einladung zum Gesprächskreis Demenz am 21. August

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt. Veranstaltungsort ist der Medienraum des Hauses St. Josef in der Mühlenstraße 43 in Bad Kreuznach.

Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Für Informationen vorab steht Ihnen Irini Langensiepen unter der Telefonnummer (0671) 372-1304  gerne zur Verfügung. Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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05.07.2018

Klangschalenmeditation - Ein Wegbegleiter im Alltag

Betreuungsassistentin in der Alltagsbegleitung Stephanie Dingeldein bei einer wohltuende Klangschalenmeditation mit Resi Immig

Seit etwa drei Jahren werden im Haus St. Josef Klangschalen für die Bewohnerinnen  und Bewohner zur Meditation eingesetzt. Sie erfreut die Teilnehmer mit angenehmen Klängen, die als Einzel- und Gruppenaktivierungen täglich angeboten werden.

Der Klang der Klangschale berührt Menschen und  bringt sie in die Ruhe und in eine anschließende Entspannung. Beim Anschlagen der Schale werden Schallwellen freigesetzt, die sich auf den Körper des Klienten übertragen und  als eine angenehme Vibration  wahrgenommen werden.

Rüdiger Heins ist Leiter der sozialen Betreuung und hat die Klangschalenmeditation eingeführt. Das tägliche Angebot, Rüdiger Heins wird dabei von den Betreuungsassistentinnen der Alltagsbegleitung unterstützt, wird in allen Wohngruppen im Haus eingesetzt. Er ist sehr begeistert über die Rückmeldungen der zufriedenen Bewohner: „Oft rufen mir die Senioren nach der Meditation zu, wie schön es ist! Der Klang wird als Berührung empfunden und diese akustische Berührung ist häufig ein Schlüssel zum gemeinsamen Gespräch.“
 
 

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20.06.2018

Ein Besuch in der Töpferei Struthof im Soonwald

Mitte Juni besuchten einige Bewohner mit Betreuern des Hauses St. Josef die Töpferei Struthof in Münchwald. Dort betreibt Albert Wingenter (65) den Familienbetrieb in der sechsten Generation. Bereits 1840 kamen die ersten Vorfahren des Keramikmeisters aus Zemmer bei Trier in den Soonwald, um dort mit dem Töpfern den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. „Das Töpfern macht mir sehr viel Freude, mit allen Höhen und Tiefen …“, berichtet Albert Wingenter seinen Besuchern aus Bad Kreuznach, die interessiert dem Meister zuhören.

Aufrecht sitzt Albert Wingenter vor seiner Töpferscheibe und formt aus einem Klumpen Ton mit geschickten Handgriffen eine filigrane Vase, die, wenn sie im Gasofen gebrannt wurde, für Blumenschmuck bestens geeignet ist. Eine Bewohnerin ist begeistert: „Das ich das noch erleben darf, ein Töpfer bei seiner Arbeit!“ Der Ausflug in den Soonwald wurde von Rüdiger Heins, dem Leiter der Sozialen Betreuung im St. Josef, organisiert. In Anschluss an die Demonstration des Handwerkermeisters wurde auf dem Hof der Töpferei gepicknickt. Danach konnten die Besucher sich im Ausstellungsraum der Töpferei umsehen und Keramikwaren erwerben.

Albert Wingenter wird wohl der letzte Töpfer im Struthof sein, seine drei Kinder, die studiert haben und nicht mehr im Soonwald leben, haben kein Interesse daran, den Familienbetrieb weiterzuführen. Albert Wingenter schaut etwas verlegen seine Besucher aus Bad Kreuznach an und sagt dann: „Die Töpfer haben es heute sehr schwer, eine Familie kann man damit nicht mehr ernähren“.         

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20.06.2018

Wasser = Leben

Jeden 3. Dienstag im Monat findet im Haus St. Josef in der Hausgemeinschaft 2 im Erdgeschoss ein Wortgottesdienst  speziell für dementiell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner statt.
Bruder Roman Maria, Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz und in der Seelsorge im St. Josef tätig, hat diesen besonderen Gottesdienst konzipiert, zu dem auch alle anderen Bewohner natürlich herzlich eingeladen sind.  Dabei bilden die Teilnehmer  einen Kreis, wodurch sie sich als Gemeinschaft erleben können. In der Mitte steht eine Duftschale mit Kerze, die von Allen gut wahrgenommen werden kann.  Spätestens, wenn das Licht gedämpft wird und das Glockengeläut einsetzt, breitet sich eine entspannende Atmosphäre  aus. Bruder Roman Maria hält seine Lesung mit vielen sinnbildlichen Vergleichen zum anschaulichem Verständnis und Wahrnehmung. Eine leise Hintergrundmusik und die Klänge seiner indianischen Flöte runden diesen besonderen Wortgottesdienst ab.
Der Gottesdienst im Juni stand unter dem Motto ,,Wasser = Leben“ , dabei erhielt jeder Gottesdienstbesucher ein Kreuz mit Wasser auf die Stirn gezeichnet zur Erinnerung an seine Taufe. Dieser Gottesdienst der besonderen Art beeindruckt alle Bewohner gleichermaßen, ob dement oder nicht. Er bleibt in Erinnerung und regt zum mentalen Verweilen an.

Alle  freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.

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17.05.2018

Gesprächskreis Demenz am 19. Juni: „Talk im Park“

Jeden 3. Dienstag im Monat findet von 19 bis 21 Uhr ein moderierter Gesprächskreis zu ausgewählten Themen für Angehörige statt.
Zu diesem Junitermin trifft sich die Gruppe ausnahmsweise in „Silvias Elisabethen Quelle“ im Bad Kreuznacher Kurpark in der Kaiser-Wilhelm-Straße.
Der kostenfreie Gesprächskreis unter Leitung von Irini Langensiepen, Infobüro Demenz, steht allen Interessierten offen.

Für diesen besonderen Termin ist eine Anmeldung bis zum 13. Juni erforderlich beiIrini Langensiepen, (0671) 372-1304  oder Irini.Langensiepen@infobuero-demenz.de.

Weitere Termine und Infos auch unter: www.infobuero-demenz.de

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