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Fastnachtszeit im Haus St. Josef

Kleine Gruppen ganz groß

Ende Februar bis einschließlich Faschingsdienstag wurde in den einzelnen Wohnbereichen die „närrische Zeit“ bewusst zelebriert und genossen. Eine Woche buntes Treiben – das Haus war ganz in Narren Hand. Das Leitungsteam hatte sich ganz bewusst fürs Feiern in ganz kleinen Gruppen entschieden. Die Dienstgemeinschaft hatte sich einiges für die Senior*innen zur Unterhaltung und aktivem Beitragen ausgedacht wie das Basteln von Clownsgesichtern und das Schmücken der Wohnbereiche mit Luftschlangen, Girlanden, Luftballons und weiteren Details. In den Kleingruppen gab es jeweils einen Kreppelkaffee, Sektumtrunk und besonders am Altweiberdonnerstag und Rosenmontag erklang Faschingsmusik. Gerne hörten die Senior*innen die Schunkellieder, besonders die Klassiker aus „Kreiznach“, „Meenz“ und dem Rheinischen waren sehr beliebt. Auch gab es kleinere Vorträge und Darbietungen von Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen. Die Kostümierungen waren ganz individuell, beliebt waren Kopfbedeckungen wie farbige Perücken und Hüte in allen Ausführungen. Ebenso wurde die Möglichkeit des Schminkens mit Herzchen, Blümchen auf der Wange und vieles mehr gerne genutzt. In verschiedenen Einzel- und Gruppenaktivierungen konnte wunderbar zum Thema Fasching Gedächtnistraining und Erinnerungspflege geübt werden. Die Leiterin der Sozialen Betreuung Isabell Petermann, die gemeinsam mit Alltagsbegleiterin Stephanie Dingeldein die Aktionen geplant hat, resümiert „Die Fünfte Jahreszeit hat ja vieles zu bieten wie Brauchtümer, Rituale, Biographisches und ortstypische Besonderheiten. Unsere Seniorinnen und Senioren tauschten sich rege aus und lachten viel. Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollege, die alle mit großem persönlichen Engagement in ihren Wohnbereichen zu schönen kleinen Feiern beigetragen haben.“

Am Aschermittwoch war alles vorbei. Die Seelsorgerin Ordensschwester Anita feierte im Raum der Stille Andacht und verteilte das Aschekreuz. Sie rief den Hintergrund der Fastenzeit nochmals ins Gedächtnis. Es sind die nächsten Tage und Wochen, in denen sich auf das Osterfest vorbereitet wird und verdeutlichte, was für ein Geschenk es sein kann, in den kommenden vierzig Tagen mit neuer Überzeugungskraft als Christen zu leben. Die ausgeteilte Asche war aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen worden. In den Fürbitten wurde auch die politische Situation in der Ukraine und Russland bedacht. Das war einer Vielzahl der Bewohner*innen ein großes Anliegen, denn für viele sind die Ausmaße des 2. Weltkrieges noch präsent.

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